Bulgarien
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Muster von Bulgarien

Wer hätte gedacht, dass Sofia so cool, die Pisten so zahlreich und gut, das Essen so lecker und die Eigenheiten der Menschen so liebenswert sind? Bulgarien hat mich komplett überrascht und Lust gemacht, wiederzukommen.

Aber wie war es denn jetzt in Bulgarien?! Hier meine Muster aus dem Land auf dem Balkan, sie beschreiben meine Eindrücke und Erlebnisse und geben Bulgarien einen Charakter. So war es also:

 

Außenbezirke von Sofia

Bulgarien ist ein Land der Kontraste. Beim Landeanflug auf Sofia waren die Wohnburgen der Außenbezirke sichtbar. Die Plattenbauten aus kommunistischen Zeiten bilden einen riesigen Gegensatz zu den alten stuckverzierten Bauten von Sofias Innenstadt oder den einfachen Häusern in den Dörfern auf dem Land. Und es sind genau diese Kontraste, die gern auch mal für Überraschungen sorgen.

 

Ski fahren in Bulgarien

Die Pisten und Skigebiete! Das wo-ich-stehe-Motiv beschreibt die gut präparierten Abfahrten und die Erlebnisse mit dem coolsten Ski-coach ever (Oggy: „Make me proud!“). Bulgarien ist ein tolles und preiswertes Wintersport-Ziel, ganz ohne Zweifel.

 

Pommes gibts immer

Pommes mit Feta-Käse, so isst man in Bulgarien die Fritten. Eine exzellente Idee, wie ich finde. Gibt’s fast überall.

 

Kaminfeuer

Das Kaminfeuer gehört im Winter in Bulgarien einfach dazu. Ob im Hotel oder in der Méhana (Restaurant). Und mehr als einmal habe ich erlebt, wie über die Flammen ein Rost gelegt wurde und Würste, Fleisch & Co gegrillt wurden. Barbecue geht halt immer.

 

Deckenmalerei im Rila-Kloster

Orthodoxe Kirchen sind ganz fester Bestandteil der Kultur in Bulgarien und haben eine lange Tradition. Vor allem die Decken- und Wandmalereien im Rila-Kloster sind beeindruckende Kunstwerke und Spuren der langen christlichen Traditionen Bulgariens. Aber auch in anderen Kirchen wie der Alexander Newski Kathedrale in Sofia sind kunstvolle Malereien und Ikonen zu finden.

 

Vorspeisen

Das Essen – unfassbar lecker! Die bulgarische Küche ist slawisch, griechisch und türkisch beeinflusst und vereint das Beste von allem. Balkan trifft auf Mittelmeer, muss ich mehr sagen?! Insbesondere die Vorspeisen haben es mir angetan, aber auch das Grillen auf dem offenen Kaminfeuer hat was (s.o.).

 

Honig

Honig aus Bulgarien ist berühmt und gehört dazu. Wer durch das Land reist, wird am Straßenrand immer wieder Bauern bzw. Imker sehen, die ihren Honig an kleinen Ständen verkaufen.

 

Todesanzeigen

Es gibt die Tradition in Bulgarien, Todesanzeigen auszuhängen, das kann in der Stadt, an der Kirche oder der eigenen Haustür sein. So wird der Tod eines geliebten Menschen öffentlich bekannt gegeben, wie beispielsweise an dieser Kirchentür in Bansko.

 

Fassade in Sofia

Kommunistische Prachtbauten sind Teil der Geschichte Bulgariens, ebenso wie byzantinische Architektur und andere Bauweisen. Hier eine Fassade aus dem Zentrum Sofias.

 

die alte Stadtmauer

In Sofia, das früher mal Serdika hieß, siedeln seit über 8000 Jahren die Menschen. Das gibt ein gutes Gefühl für die lange und alte Geschichte Bulgariens, auf deren Spuren man immer wieder stößt. Hier die alte Stadtmauer Serdikas in einer Unterführung.

 

Faust

Studenten und Demonstrationen gab es in der letzten Zeit immer wieder. Das Symbol der Bewegung ist die Faust, die mittels einer Schablone an unzähligen Wänden in Sofia zu finden ist.

 

Martinizas

Ich war zum ersten März in Sofia, an dem eine wirklich schöne Tradition zelebriert wurde: Baba Marta (übersetzt „Großmutter März“ = Ende des Winters). An diesem Tag bindet man seinen Lieben ein weiß-rotes Band („Marteniza“) ums Handgelenk. An den ersten blühenden Baum / Busch / Strauch den man entdeckt, bindet man dann dieses Band und wünscht sich was.

 

Meine Reise nach Bulgarien wurde mir ermöglicht von Bulgarien Tourismus, danke dafür!

 

 

Kategorie: Bulgarien

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Ich mag es zu reisen und zu fotografieren. Auf meiner Weltreise und vielen anderen Reisen habe ich einiges erlebt. Darüber schreibe ich in diesem Blog. Mehr über mich findet Ihr unter Über uns und in meinem Google+ Profil.

1 Kommentare

  1. Alina sagt

    Sehr schöne und vor allem interessanter Bilder! Das mit den Todesanzeigen an der Kirchenwand habe ich noch nicht gewusst, scheint wohl eine religiöse Tradition zu sein, um die Liebsten nochmals zu Ehren.

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