Neuseeland, Nordinsel, Reise-Know-How
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Die Fähre von der Nordinsel auf die Südinsel

Das war mal ein Service: Wir standen noch im Supermarkt als eine SMS kam: Die Fähre hatte eine Stunde Verspätung, wir hätten noch Zeit zum Check-In. Zu doof, dass wir schon fast fertig mit unseren Erledigungen waren, so waren wir dann doch zu früh am Hafen und mussten im Auto warten.

Boarding der Interislander in WellingtonWir steuern auf die Marlborough Sounds zuIm Queen Charlotte SoundInsel von der Fähre aus gesehenalle Mann an Deck!Interislander und Blue Bridge Ferry im Hafen von PictonInterislander Fähre im Queen Charlote SoundDas ist halt das Ding auf einer Neuseeland-Reise mit dem Wohnmobil: Wir wollen beide Inseln sehen, also müssen wir auf die Fähre mit dem Camper. Wir hatten die Auswahl zwischen den Fähren von Bluebridge und Interislander. Weil letztere ein bisschen Urlauber-freundlicher schien und wir einen Rabatt als Top10-Holiday-Park-Mitglieder bekamen, wollten wir die Interislander testen. Da dringendst empfohlen wird, im Voraus zu buchen, und man online gute Frühbucher-Preise ergattern kann, hatten wir uns schon lange auf den 14:30 Uhr Service festgelegt. Der sollte nun um 15:30 h fahren. So nutzen wir die Küche unseres Campervans aus, es gab Lunch auf einem Hafenparkplatz mit Industrie-Charme und Aussicht auf die Bucht vor Wellington.

Unser Schiff Aratere kam in Wellington an, jetzt ging es Schlag auf Schlag mit dem Boarding. Wir fuhren die Rampe zum 2 Level hoch (unten m 1. Level sind die Eisenbahn-Waggons) und aufs Schiff. Innen eine super Erfahrung: öffentliche Lounges mit bequemen Sesseln, ein Café mit Aussicht und mehr Platz als wir dachten.

Wir machten es uns in zwei Sesseln bequem, die Überfahrt konnte losgehen. Um uns herum entspannte Stimmung, es wurden Karten gespielt, gegessen, die ersten Biere geöffnet. Wir wollten sehen, ob das so bleibt. Denn die Cook Strait zwischen der Nordinsel und der Südinsel Neuseelands kann recht stürmisch werden. Unten der Videobeweis.

Wir hatten Glück, die Fahrt verlief relativ ruhig. Und nach 2 Stunden fuhr das Schiff in die Fjorde der Marlborough Sounds.

Die letzte Stunde macht die Fahrt von Wellington nach Picton zum Spektakel. Die Fahrt geht durch die beindruckende und großartige Landschaft des Queen Charlotte Sounds. Die Sonne schien langsam durch den Nebel und tauchte die Landschaft in ein magisches Licht. Durch den Schutz der Berge um uns war es fast windstill und das Wasser glatt. Kaum ein Haus, keine Menschenseele am Ufer, dafür schwammen einige Delphine um eine Boje. Wir standen neben so vielen anderen Passagieren draußen an Deck und genossen die Fahrt.

Die Stunde ging viel zu schnell vorüber. Wir legten in Picton an und fuhren unseren Wendekreisen-Campervan an Land. Südinsel, wir sind angekommen!

2 Kommentare

    • Tobias sagt

      … ja da kann man manche Leute an der Reling spucken seh’n, holadiiieeehhhhh…

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