empfohlen, Neuseeland
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Strand, Strand, Strand: Abel Tasman Nationalpark

grandioser StrandSplit Apple Rockauf dem WassertaxiFelsen im Abel Tasman National ParkRobbe auf einem Felsenkleiner Pinguin im WasserWir werden abgesetzt in der Anchorage BayFanta am Strand, Abel Tasman National ParkDie Möwe umkreist unsDer WanderwegAussicht über den Nationalparkam Cleopatra's PoolIch lag an diesem wunderbaren Strand wie aus dem Bilderbuch: Der Sand goldgelb, das Wasser tiefblau. Es fühlte sich nicht an, als ob am Vortag der erste Advent gewesen sei. Die Engländerin neben mir erzählte, sie lebe nunmehr schon seit 40 Jahren in Neuseeland. Aber Weihnachtstimmung komme bei ihr im Dezember auch nie auf. Innerlich nickte ich, das konnte ich voll verstehen. Ich schloss die Augen. Wer hätte so tolle Strände erwartet, mitten in Neuseeland?

Am Morgen nahmen wir uns ein Taxi in den Abel Tasman Nationalpark. Ein Wassertaxi. Man kommt nämlich nur zu Fuß oder eben per Boot hier hin. Wir wollten zuerst einmal die Küste mit den vielen Buchten, Stränden und Granitfelsen entlang schippern. Danach sollten wir in der Anchorage Bucht ausgesetzt werden, um dort etwas Zeit verbringen zu können.

Die Bootsfahrt entlang der Küste war grandios. Erster Stopp war der Split Apple Rock. Ein Stein, der aussieht wie ein geteilter Apfel. Wir fuhren an Seehundkolonien vorbei und beinahe hätte ich die süßen Robben verpasst. Diese Tiere sind nämlich so schwer auf den Felsen auszumachen, einfach weil sie mit ihrem braunen Fell selber wie ein Stück Fels aussehen. Der kleine Pinguin, der nicht weit von uns im Wasser schwamm, war da leichter zu entdecken. Weiter ging es entlang der Granitfelsen und der zahlreichen Traumstrände mit dem goldgelben Sand. Immer wieder setzte das Wassertaxi jetzt Wanderer aus, die sich auf ihren Weg durch den Wald und die Buchten machten.

In der Anchorage Bucht gingen wir an Land, das Boot entfernte sich, die zwei anderen Figuren die mit uns ausgestiegen waren ebenfalls. Wir hatten diesen großen Strand jetzt fast für uns. Fanta legte sich sofort auf sein Handtuch in die Sonne. Sein Vitamin-D-Haushalt müsse mal wieder ausgeglichen werden, murmelte er. Wir packten unser Lunch aus und aßen mit Blick auf die Bucht Eine Möwe stelzte im Kreis um uns und das Picknick herum.

Die nachfolgende Wanderung führte uns durch den Wald und hoch auf die Berge welche die Buchten umgeben. Die Aussichten von dort oben waren einfach großartig. Bis hin zu Cleopatra’s Pool liefen wir, einem Wasserfall mit einem kleinen See. Wer hier schwimmt, soll jung und schön bleiben. Und wer mag kann hier auf einem Stein, der wie eine Wasserrutsche aussieht, ins Wasser rutschen.

Zu Recht ist der Abel Tasman Nationalpark so unglaublich beliebt. Der Wanderweg entlang der Küste (Coastal Track) ist toll, die goldgelben Sandstrände unglaublich schön und die Tierwelt einfach fantastisch. Obwohl wir sehr viele Menschen auf der Wanderung, am Strand und auf dem Boot getroffen haben, hatten wir nicht das Gefühl, es sei zu voll. Der Park schafft es irgendwie, all diese Menschen aufzunehmen. Auch wenn in den Weihnachtsferien auf einigen Campingplätzen die Stellplätze verlost werden müssen. Aber wie gesagt, zu Recht ist der Abel Tasman Nationalpark so beliebt. Der Tag hier war toll.

 

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