empfohlen, Neuseeland, Nordinsel
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Hobbiton im Auenland

Das Auenland ist die perfekte Idylle, mit seinen grünen Hügeln, einigen Bäumen und Kühen und Schafen die hier grasen. Einfach wuuunderschön. In diese tolle Landschaft, man sagt sie sei im Westen von Mittelerde zu finden, sind wir hineingeraten. Das Dorf der Hobbits ist hier mittendrin.

das Auenland (die Alexander-Farm)Fanta vor einem Hobbit-HeimHobbiton im Hügelalles in Miniatur im Vorgartenhier hinter der grünen Tür wohnt Bilbo Beutlinder Party-Treedie Mühle und die Brücke bei Regenda langDie Legende geht so: Als Peter Jackson aus seinem Luftfahrzeug die Farm der Familie Alexander sah, hatte er Hobbiton gefunden. Die neuseeländische Armee kam und baute ein paar Kilometer Straße, dann baute das Filmteam Hobbiton in einen Hügel, sowie die Mühle und den Green Dragon Pub. Als sie den „Herrn der Ringe“ fertig gedreht hatten, wurde die ganze Pappkulisse eingerissen. Kleine Reste von Hobbiton blieben stehen, weil das Wetter schlechter wurde und die Abrissarbeiten stoppte. Als das Wetter wieder besser wurde, und die Filmfirma weiter abreißen lassen wollte, war der Hügel auf der Farm bereits zur Pilgerstätte von Lord of the Ring Fans geworden. 2011 wurde Hobbiton wieder komplett aufgebaut, Peter Jackson kam zurück und die Hobbit-Trilogie wurde gedreht.

Diesmal hat niemand das Filmset abgerissen. Perfekt für unseren Ausflug mit Fanta nach Hobbiton. Wir fuhren im Auenland also direkt zum großen Parkplatz am großen Ticketschalter. Und dann brachte uns ein Bus tief ins Auenland bis ins Dorf Hobbiton: Alles war ganz klein: Kleine Pfade im Rasen, die Hobbit-Heime (weil ja auch die Hobbits so klein sind) und in den kleinen Vorgärten stehen Mini-Stühle und -Tische. Nur dort, wo Bilbo Beutlin oder Sam wohnen, sind die Türen so groß, dass auch ein Mensch durchpasst. Leider durften wir in keines der Hobbit-Heime hinein. Fanta hat verschwörerisch gemutmaßt, dass direkt hinter den Türen eine Wand sei und eh alles nur Kulisse. Dennoch haben wir Fanta überredet auf den Zaun vor einem Hobbit-Loch zu klettern um ein Erinnerungsfoto zu schießen.

Mitten im Dorf neben dem See steht der große Party-Baum. Hier feiern die Hobbits wenn es was zu feiern gibt. Wie wir hörten, ist an diesen Ort einmal eine als Elfen verkleidete Reisegruppe gekommen. Sie haben eine Stunde um den Party-Baum getanzt. Danach sind sie wieder direkt nach Auckland zum Flughafen gefahren und nach Hause geflogen. Echte Fans haben manchmal nur ein Ziel in Neuseeland.

Auf dem Weg zur Mühle und dem Green Dragon Pub zog der Himmel sich zu. Graue Wolken hingen über Mittelerde und es fing an, wie aus Eimern zu schütten. Wir zogen unsere Umhänge über den Kopf, Fanta verkroch sich in unserem Bündel und wir eilten zur Kutsche um diesem unwirklichen Ort zu entfliehen.

Hobbitons wirkliche Adresse lautet übrigens: 501 Buckland Road, Hinuera, Matamata, Neuseeland. Touren starten jede halbe Stunde vom Shrine Café aus und dauern 90 Minuten, inklusive einer persönlichen Führung durch die kleine Hobbitwelt. Tickets gibt es direkt vor Ort.

2 Kommentare

  1. Nadja sagt

    Aber wie das beim Film halt so ist – innen ist wahrscheinlich nix, oder konnte man reingehen in diese netten Häuschen? Wir haben mit Emma gerade das Sams auf DVD angeschaut, und da kommen ja gleich alle Fragen auf den Tisch: wie machen die das mit den Wunschpunkten? Warum ist da dann einer weg? Und wie machen die das, dass die gerade noch auf einer Insel sind und dann schon wieder zuhause? Ja, tja, Kind, das ist so beim Film … gestern haben wir uns übrigens noch eine Fotoausstellung über die Weimarer-Zeit-Filme angeschaut.

    • Tobias sagt

      Nein nein, alles Kulisse. Ein halber Meter ist Platz hinter der Tür weil Peter Jackson wollte dass die Türen halb (!) offen stehen.

      Wir sind vermutlich in Wellington wenn die Hobbit-Weltpremiere ist. Hören schon fleissig Radio, wer weiss, vielleicht gewinnen wir noch Tickets?! :)

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