Australien, der Süden
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Melbourne

rechts abbiegenStraßenkünstler mit WasserBrücke über den YarraFanta in MelbourneWebb Bridge in den Docklandsdie Skyline von St Kilda aus gesehenPinguin am StrandSkyline bei NachtCity Circle TramSchienen der Tram am AbendLesesaal der Libraryextremely Street ArtStreet Art in der Housier LaneIn Melbourne sind manche Dinge anders. Das Rechtsabbiegen zum Beispiel: Man fädelt sich an einer Kreuzung ganz links ein (Linksverkehr) und wartet bis frei ist. Dann biegt man von ganz links nach ganz rechts ab. Das gibt es nur in Melbourne.

Melbourne ist eine sehr angenehme Stadt. Eine Menge Dinge sind kostenlos, z.B. die City Circle Tram oder verschiedene Museen. Auf den Straßen entdeckt man viel Kunst wie Skulpturen, Straßenkünstler oder Street Art. Und die Stadt ist sehr international, neben Chinatown gibt es ein griechisches und ein italienisches Viertel, die jeweils durch ihre Restaurants geprägt sind.

Hier gibt es einen Fluss und das Meer, an Freizeitmöglichkeiten am Wasser mangelt es also nicht. Entlang des Flusses Yarra zieht sich die South Bank bis zu den relativ neu bebauten Docklands. Hier flanieren die Melbourner am Wochenende oder zum Shoppen. Nach der Arbeit trinken einige in den Cafés und Bars am Ufer ihr Weinchen. Straßenkünstler machen Kunststücke oder malen Bilder auf den Boden. Über den Fluss sieht man die Skyline des CBD (Central Business Districts). Am Sonntagnachmittag waren wir hier mit Fanta ein Eis essen, es gab die leckere Weltklasse-Sorte weiße Schokolade mit Himbeere.

Das Meer kann man am nahen Strand erleben. Bei bestem Frühlingswetter von 30 Grad und Sonne sind wir in den Vorort St. Kilda  gefahren. Hier spazierten wir über den langen Steg der ins Meer ragt und an den Befestigungsanlagen des Hafens endet. Von hier aus hat man übrigens einen tollen Blick auf die Skyline von Melbourne. So saßen wir dort und chillten ein wenig in den Sonnenuntergang hinein. Irgendwann fiel uns auf, dass ziemlich viele Leute vorbei kamen. Sie gingen alle in die gleiche Richtung, hinaus auf den Steg. Niemand kam zurück, da musste etwas sein. Wir also hinterher. Am Ende des Stegs, auf einem Steinwall, saßen alle und warteten im Dunkeln. Und nach ein paar Minuten guckte ein kleiner Kopf aus dem Wasser: Ein Pinguin, der hier zur Nacht an Land gehen wollte. Kurz darauf kam der Nächste. Es wurden noch eine Handvoll mehr Pinguine, die wir heute Nacht sehen durften. Sensationell.

In Melbourne selber machten wir noch weitere Ausflüge. Besonders gern genutzt haben wir die City Circle Line. Die Tramlinie ist nicht nur kostenlos, sie fährt einmal um den CBD von Melbourne herum und stoppt an vielen Attraktionen oder wichtigen Punkten. Außerdem fahren auf dieser Linie noch die wunderschönen alten Trams.

So brachte uns die City Circle Tram z.B. in die Housier Lane. Die kleine Gasse sieht auf den ersten Blick eher wie etwas schmales Dunkles aus, in das man als Tourist auf keinen Fall reingehen möchte. Aber schon nach den ersten Metern entdeckt man, was einen hier erwartet: Graffitis und Street Art an jeder Wand. Kein einziges Stück Fassade wurde beim Bemalen ausgelassen.

Mit diesen vielen und nochmal neuen Eindrücken mit alten Trams, Pinguinen und bemalten Hauswänden beendeten wir unseren Aufenthalt in Australien. Schön war’s, wir kommen wieder!

3 Kommentare

  1. Janina sagt

    melbourne scheint eine nette stadt zu sein, irgendwie schöner als sydney

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