Neuseeland, Nordinsel
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Auckland

Wir kamen in Auckland mit einem Airbus A380 an. Der Flug war sehr ruhig, denn das Flugzeug liegt durch seine Größe sehr stabil in der Luft. Jetzt waren wir also in der größten Stadt der Kiwis gelandet. Es war kühler als Melbourne, der Himmel war grau und es regnete ein wenig. Aber die Menschen sind einfach super. Schon am ersten Abend gratulierte uns die Bedienung im japanischen Restaurant zur Neuseelandreise. Und: „You are from Germany?! Ooohhhhh… how nice! I liiiike Germany!“

A380 am Flughafen AucklandAussicht auf den Sky Tower von unserem ZimmerFanta am Wasser in Aucklandder Bus der ein Hai istPingus bei Kelly TarltonsPinguDer Krater auf dem Mount EdenSicht vom Mount EdenRestaurant und bemalte HauswandSo gewertschätzt angekommen, konnten wir uns in die Stadt wagen. Entlang der Queen Street gingen wir ein bisschen shoppen. Am Hafen staunten wir, was für große Schiffe (Container und Kreuzfahrten) direkt in der City vor Anker lagen. Und entlang der ganzen Küste war nicht zu übersehen, dass die Aucklander das Segeln lieben. Überall große und kleine, prächtige und einfache Boote, Hauptsache mit Segel.

Zum Aquarium Kelly Tarlton’s nahmen wir den Shuttlebus. Obwohl am Abholort keine Bushaltestelle war, erkannten wir ihn sofort: Das Fahrzeug war „verkleidet“ wie ein Hai. Ein guter Start für unsere Erkundung der einzigen antarktischen Pinguine Neuseelands und weiterer Meeresbewohner wie Haie, Clownfische und Stachelrochen.

Danach wollten wir wieder einen Bus nehmen, zu einer der Sehenswürdigkeiten der Stadt: dem Mount Eden. Da die Buspläne nicht so furchtbar einfach zu verstehen waren und wir ja gute Erfahrungen gemacht hatten als deutsche Touristen, haben wir im Haupt-Infocenter von Auckland Transport gefragt. Der nette Mann ist auch gleich mit uns vor die Tür gekommen um uns die richtige Bushaltestelle zu zeigen. Der Bus sollte ja in vier Minuten fahren, und es sei ein wenig schwer zu finden. Vor der Tür: „Hier müsste es sein… Ihr nehmt einfach eine Linie mit den Nummern zwischen 479 und 503… Moment mal, da stehen die falschen Busnummern dran… hmmm…“ (der nette Mann fragt den Busfahrer des Busses der gerade dort steht, der darauf beharrt nicht zum Mt. Eden zu fahren und weist auf eine Haltestelle eine Straße weiter). Wir schlagen mit höchster Wertschätzung für sein Engagement das Angebot aus, nochmal im Gebäude im Computer zu gucken, und nehmen eine andere Buslinie die auf unserem Plan verzeichnet ist. Die fährt auf einen Umweg zum Ziel, so bekommen wir auch noch ein paar Viertel von Auckland zu sehen.

Auf den Mount Eden muss man zu Fuß steigen. Es ist ein nicht mehr aktiver Vulkan im Stadtgebiet, und am Gipfel hat er einen beeindruckenden mit Gras bewachsenen Krater. Außerdem hat man von hier oben eine super Aussicht über ganz Auckland, man sieht den Sky Tower, die Hafenanlagen, den One Tree Hill (U2 Fans aufgepasst :)) und überhaupt alles.

Bei dem Wind oben am Krater konnte Fanta sich nicht halten, und aus lauter Angst in die Tiefe zu stürzen hat er auf ein Foto verzichtet. Aber er ist sehr mutig auf eine Kette am Wasser geklettert und hat sich vor Segelbooten und Skyline in Position gesetzt. Und beinahe wäre er bei dieser Aktion ins Wasser geplumpst. Aber nur beinahe.

So ging unser dreitägiger Aufenthalt in Auckland mit Fantas Wunschfoto und Erinnerungen an supernette und hilfsbereite Menschen viel zu schnell zu Ende.

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