Thailand
Kommentare 6

Ko Lanta, unsere Insel zum Entspannen

Am Hafen bei KrabiBucht bei KrabiSonnenuntergang mit SegelbootNui Bay auf Ko Lantaam Kong Jaak BeachMelonenshake und Lemon Ice Tea am Klong Jaak BeachStand up Paddle Boards am Klong Nin BeachMit dem Mofa über die InselSonnenuntergang bei EbbeBoot vor Lanta TownDie Bar in Niks GardenFanta relaxt bei SonnenuntergangGeht’s so richtig faul? Na klar, und wie! Wenn wir schon mal in Thailand sind, müssen wir uns nur die passende Insel dazu aussuchen! So dachten wir uns das. Nur die Auswahl fiel wirklich nicht so leicht. Der entscheidende Tipp kam von unseren Freunden Paule und Paule: Ko Lanta, und dort möglichst weit südlich!

Um dort hinzukommen, nahmen wir eine ganze Reise auf uns: Mitten in der Nacht zum Flughafen. Danach früh morgens zum Bootsanleger in Krabi, wo wir fast zwei Stunden Zeit hatten. Die Bootsfahrt danach belohnte uns dann für die Wartezeit, sie war echt schön: Vorbei an den Inseln und hohen bewachsenen Felsen, wie man sie aus National Geographic kennt!

Direkt nach dem Anlegen auf Ko Lanta wurden wir angesprochen: „Taxi?! Taaaxi Sir!!!“ Ja Moment, erst mal vom Boot runter. Der nächste: „Taaxi?“ Where do you go?!“ und dann noch einer: „Here picture of my car. Taxi?!“ In dem ganzen Durcheinander passierte uns das Fettnäpfchen deluxe: Wir hatten aus Versehen zwei Fahrer unabhängig voneinander engagiert! Da standen die beiden erwartungsvoll vor uns. Was tun?! Ganz einfach, die Taxifahrer machten es unter sich aus und schickten einen dritten Fahrer, der uns dann zu unserer Bleibe brachte.

Als wir am Klong Nin Beach ankommen, das Aufatmen! Paule und Paule hatten Recht, hier ist es einfach super! Wir wohnten in Nik’s Garden direkt am Strand. Nik heißt eigentlich Dani und ist aus der Schweiz. Hier in seinem kleinen Resort mit sieben Zimmern und einer Strandbar lässt es sich wirklich gut aushalten. Genau der richtige Ort, um unser Vorhaben umzusetzen: Faul sein auf Weltreise!

Wir sind ganze fünf Tage geblieben und haben sie rundum genossen. Super war der Blick aufs Meer direkt nach dem Aufstehen und der erste Kaffee am Strand. Wir konnten direkt ins Wasser springen. Und das Beste: Es war angenehm warm, mindestens 28 Grad. Hier auf Ko Lanta haben wir das wärmste Meer unserer bisherigen Weltreise gefunden. Ebenfalls am Strand haben wir uns gegen Abend traumhafte Sonnenuntergänge angeschaut (Westküste!), in den Restaurants am Wasser zu Abend gegessen (gegrillten Fisch, hmmm lecker!) und eine Kong-Ming-Laterne steigen lassen.

Unsere erste Abwechslung: Eine Tour mit dem Moped über die Insel (Danke Dani, dass wir nicht unseren Pass als Pfand abgeben mussten). Wo sind wir hingefahren? Zum Faulenzen an weitere Strände, nämlich an die superschöne Nui Bay und den supernetten Klong Jaak Beach. Danach sind wir noch für einen Abstecher nach Lanta Town und mit dem Moped über den Pier gedüst.

Weitere Abwechslung: Wir haben Stand Up Paddle Surfing ausprobiert! Dabei stellt man sich einfach auf ein Surfboard und paddelt los. Das hatten wir bereits in Melbourne gesehen. Hier wollten wir das auch mal austesten. Die erste Viertelstunde verbrachten wir dabei mehr im Wasser, als auf dem Board zu. Aber man bekommt erstaunlich schnell den Bogen raus, und nach einer Stunde konnten wir schon gefühlt akzeptabel die ersten Meter im Stehen am Strand entlang stand-up-paddeln.

Auf Ko Lanta sind wir auf den Geschmack gekommen, der Ausflug auf die Insel im Süden Thailands hat uns Lust auf mehr gemacht. Vielleicht kommen wir wieder zum Insel-Hüpfen, dann aber mit leichterem Gepäck und außerhalb der Hauptsaison, wenn es noch ein wenig entspannter ist!

Nach fünf sehr bequemen Tagen mussten wir wieder die Segel streichen. Schon am Mittag holte uns der Minibus zum Bahnhof nach Trang ab. Denn am Abend sollte es mit dem Nachzug nach Bangkok gehen. Faul sein war auf Ko Lanta, jetzt reisen wir weiter!

6 Kommentare

  1. Astrid sagt

    Hallo, habe zufällig Euren schönen Blog gefunden, weil ich was über Nik’s Resort auf Lanta suche… vielleicht könnt Ihr mir ein paar Fragen beantworten. Würde mich freuen wenn Ihr mir ne mail schicken könntet, damit ich mit Euch in Verbindung treten kann… wäre echt toll, danke Astrid

    • Tobias sagt

      Hallo Astrid,
      danke danke.
      Vielleicht sind die Fragen auch von Nutzen für andere Leser? Dann poste sie doch einfach hier? Ansonsten schreib uns einfach!
      vg Tobias

      • Astrid sagt

        Hier also meine Fragen zu Nik’s und Umgebung:
        -sind die Betten mit guten Matratzen für Rückengeschädigte :) ausgestattet? Moskitonetz? Gibt es ausreichend Platz für Kleidung usw.?
        – wie sieht es mit Frühstück aus, bestellt man glaub ich einzeln, ist ja nicht schlecht, so kann man ein bißchen wechseln – oder wie funktioniert das?
        – wollen tagsüber mit dem Moped rumdüsen, aber abends lieber vor Ort bleiben. Gibt es fußläufig ein paar Bars und Restaurants am Strand (nicht so gerne an der Straße) wo man essen kann? Feuershows? Chillige Atmosphäre? Natürlich auch im Niks selber.
        – wie siehts mit dem Meer aus, habe gelesen es gibt viele Steine am Beach, ist wohl beim Niks nicht so? Gibt es bei Niks bequeme Liegen am Strand oder in der Nähe Bars die Liegestühle haben? Schatten ist wohl auf der Westseite eher wenig…
        – sind 2 Wochen am Klong Nin Beach zu lang? Würdet Ihr nach 7 Nächten an einen anderen Beach wechseln?

        Viele Fragen, aber Ihr helft uns so echt bei der Urlaubsplanung…
        Lieben Dank, Astrid

        • Tobias sagt

          Hallo Astrid,

          bei Niks hat es uns echt gut gefallen, der Strand ist dort einfach toll und die Lage ist gut, ein Supermarkt 5-10 Min entfernt, aber trotzdem nicht mitten im Troubel.

          Gerne versuche ich deine Fragen zu beantworten

          – Das Bett war eine Matratze auf einem Podest, die nach meinem Empfinden gut war, allerdings ohne Lattenrost. Moskitonetz gab es keines, da am Strand immer Wind war, waren auch wenig Moskitos unterwegs. Die Räume hatten Klimaanlage, da hatte man die Fenster/ Türen eh nie auf. Stauraum für eine normale Garderobe (viel braucht man wenn es warm ist ja nicht) gibt es im Zimmer, riesige Schränke aber nicht.
          – Frühstück war bei uns nicht inklusive, gab es aber an der Bar mit Ausssicht an den Strand. Es gab verschiedene „Menüs“ zur Auswahl, Baguette mit Marmelade oder Rührei. Wenn ihr länger da seid und spezielle Wünsche habt, redet einfach mit den Besitzern (Dani und Michael), was möglich ist.
          – Moped kannst du bei Nik’s oder nebenan bei Otto mieten. Nebenan war ein paar Cent günstiger, in Niks Garden mussten wir dafür keinen Pfand (Pass) abgeben. Fußläufig gibt es entlang des Strandes eine ganze Menge Bars und Restaurants, auch bei Niks gibt es eine nette Strandbar.
          -Die Steine sind in den Stränden im Norden, am Klong Nin Beach nur Sand :) Deswegen ist es dort auch so nett. Einfache Liegestühle und Sonnenschirme gibt es von Nik’s Garden. Die Liegen siehst du auf den Fotos hier im Artikel
          -Ich selber wäre wahrscheinlich zu faul zum wechseln, da ist immer ein ganzer Tag futsch, und lieber mit dem Moped umherdüsen, so groß ist Ko Lanta nicht. Aber das ist eine Geschmacksfrage, einige Menschen mögen die Abwechslung oder den Vergleich :)

          Zimmer Nik's Garden Ko Lanta

          Viel Spaß auf Ko Lanta! Tobias

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.