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Dresden im Sommer: Die Hammer-Elbe-Biergarten-Radtour

Dresden hat mich mal wieder voll überrascht. Nicht wegen der barocken Altstadt (jahaaa, die ist auch sehr schön) oder wegen der coolen Restaurants und Kneipen in der Neustadt (da landen wir dann doch jeden Abend). Nein, es war die Elbe, an der wir die perfekte Mischung aus Natur und urbanen Sommer-Annehmlichkeiten entdeckt haben. Daraus entstand unsere Elbe-Biergarten-Radtour.

Sie ist sooo perfekt für heiße Sommertage: Draußen, aber nicht zu lang. Dabei viele Ziele am Wegesrand!

Elbe in Dresden

Dazu muss man wissen, die Elbe macht Dresden erst schön: Das Wasser und die Wiesen bringen die Natur in die Altstadt: Es ist so entspannt, hier liegt man/ sitzt man bei schönem Wetter, fährt Rad, joggt, ist einfach draußen vor der tollen Kulisse.

Die Biergärten am Wasser

Start ist das Zentrum von Dresden, direkt an der Elbe. Das Fahrrad kann man sich einfach mieten. Wer mag, kann nochmal im barocken Zentrum, z.B. auf der Brühlschen Terrasse an der Elbe vorbeischauen. An Wochenenden ist hier viel los, da fällt die Entscheidung leicht, diesem Touristenmagneten schnell zu entkommen.

Direkt gegenüber liegt der Augustusgarten (Biergarten am Narrenhäusl steht auf dem großen Schild am Fluss) mit einer Stärkung kann es losgehen.

Augustusgarten

Die Radtour an der Elbe… einfach entspannt und dazu ein top ausgebauter Radweg. Die Tour geht am nördlichen Ufer bis zum Blauen Wunder (Löschwitzer Brücke), das sind schlanke fünf Kilometer.

Der erste Stopp ist bei den Elbschlössern. die oben auf den Weinhängen auf Besucher warten. Einmal gibt es Weine mit Weitblick von Winzer Lutz Müller. Hier kann man verschiedene Weine probieren und dabei den Weinberg hinunter auf die Elbe schauen. Dabei kann man die Stadt, den Alltag und so ziemlich alles vergessen: Einfach nur am Glas nippen und schauen. Am besten schließt man sein Rad unten vor dem Tor an und geht die Stufen hinauf.

Weine mit Weitblick

an den Elbschlössern

Etwas weiter liegen die Lingnerterrassen, ein echtes Restaurant mit großem Biergarten, Ausschank und Grillstation. Von hier hat man sogar einen Blick bis auf die Kuppel der Frauenkirche, doch auch die Elbe mit den Elbwiesen sind schon sowas von idyllisch, dass man gern etwas länger sitzen bleibt.

Lingnerterrassen

Weiter geht es Richtung Blaues Wunder, hier wird der Weg zur Kopfsteinpflaster-Straße, aber am Ende übersteht man den Kilometer auch.

Dort angekommen, überquert man das Blaue Wunder, die Löschwitzer Brücke. Blau wegen ihrer Farbe und Wunder, weil sie noch steht. Denn im zweiten Weltkrieg wollten die Nationalsozialisten sie sprengen, doch zwei tapfere Bürger verhinderten das.

das Blaue Wunder

das Blaue Wunder

Übrigens, direkt daneben liegt der Schillergarten, mit einem Ausblick auf die Brücke, die Dresdener Bergbahnen und den Fernsehturm, hier unbedingt eine kleine Pause einlegen.

Schillergarten

So langsam ist es Zeit, an den Rückweg zu denken, diesmal am südlichen Ufer. Hinter der Waldschlösschenbrücke gibt es den gemütlichen Fährgarten Johannstadt. Direkt an der Fähre, gibt es hier ebenfalls einen Grill und Fassbier (und weitere Getränke). Von hier sind es bis in die barocke Innenstadt noch zwei Kilometer.

Fährgarten

Um die Tour abzuschließen, kann man sich jetzt an die Elbe setzen. Wenn es Abend wird schaut man zu, wie die untergehende Sonne die barocken Bauwerke gold leuchten lässt.

Sonnenuntergang an der Elbe

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